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IMBEL hat in seinem neuen Werk in Juiz de Fora einen Meilenstein erreicht: Erstmals wurden M107-Artilleriegeschosse im Kaliber 155 mm mit TNT befüllt. Der Vorgang gehört zur Optimierungsphase der Anlage, die Betriebsabläufe, die Validierung von Geräten und Systemen sowie Produktionsverfahren unter strengen Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben umfasst.
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TNT-Befüllung von M107-Geschossen durch IMBEL
Nach Angaben der Indústria de Material Bélico do Brasil (IMBEL) wurden die 155-mm-Artilleriegeschosse nach dem Durchlauf durch den Vorwärmtunnel mit geschmolzenem Sprengstoff befüllt. „…In diesem Schritt wurde jede Granate über den Einguss gefüllt, womit der Füllvorgang abgeschlossen und die Baugruppe für die nächste Phase freigegeben wurde…“, erklärte das Unternehmen.
Anschließend wurden die Geschosse in der Abkühlphase positioniert, damit die kontrollierte Erstarrung des Explosivstoffs beginnen konnte. „…Dieses Verfahren gewährleistet die Bildung einer Ladung ohne innere Fehler und trägt zur Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit des Endprodukts bei…“, betonte IMBEL.
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Neue brasilianische Kapazitäten für die Fertigung schwerer Munition
IMBEL begann mit dem Ausbau seiner Fähigkeiten für schwere Munition, als im Juli 2025 die Neue Anlage zur Befüllung schwerer Munition in der Fabrik Juiz de Fora eröffnet wurde. Mit der Inbetriebnahme dieser Einrichtung erhielt das Unternehmen Zugang zu den zugrunde liegenden Fertigungstechnologien, die zuvor international nur wenigen Akteuren vorbehalten waren.
Bei der Eröffnungsansprache hob Oberst R1 Perazzinni, Kommandant der Fabrik Juiz de Fora, hervor, dass das Projekt der Neuen Befüllungsanlage eine deutliche Steigerung der Produktion unter modernen Qualitäts- und Sicherheitsstandards ermöglicht habe. „…Damit wurde nicht nur ein neues Produktionskapazitätsniveau für die Befüllung von Granaten und Gefechtsköpfen für Munition zwischen 60 und 155 mm erreicht, einschließlich weitreichender Munition, Hohlladungen und des Einsatzes unempfindlicher Explosivstoffe, sondern auch die Nationalisierung, Unabhängigkeit und technische Beherrschung der Systeme zu ihrer Herstellung…“.
Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei IMBEL
Die erzielten Ergebnisse werden für die Konsolidierung dieser neuen industriellen Basis von Bedeutung sein, denn sie „…werden als Grundlage dienen, um die Betriebsabläufe zu verbessern, die Produktionskapazität von IMBEL zu stärken und das Engagement des Unternehmens für Spitzenleistungen, Sicherheit und die Qualität seiner Produkte zu bekräftigen…“, schloss IMBEL.
Titelbild illustrativ. Bildnachweis: Brasilianisches Heer
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