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Deblock: Gold, Silber, Platin und Palladium ab einem Euro kaufen

Frau verwendet Smartphone mit Banking-App, neben Münzschale, Kreditkarte und offenem Notizbuch am Holztisch.

Gold, Silber, Platin oder Palladium: Deblock ermöglicht nun den Kauf physischer Edelmetalle direkt in seiner App – bereits ab einem Euro.

Obwohl der jüngste Konflikt im Nahen Osten seinen Status als sicherer Hafen erschüttert hat, nimmt Gold im Portfolio von Anlegern weiterhin eine Sonderrolle ein. Zwar gab das gelbe Metall in den vergangenen Wochen nach, langfristig steht jedoch noch immer ein Plus von rund 65 % binnen zwei Jahren zu Buche: Ende Juli 2024 kostete eine Unze etwa 2.426 US-Dollar, zu Beginn des Sommers 2026 sind es knapp 4.000 US-Dollar.

Deblock hat dieses Potenzial erkannt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2024 verfolgt die französische Fintech das Ziel, Geldanlage immer zugänglicher zu machen. Auf ein Girokonto mit einer Verzinsung von bis zu 4 %, ein Krypto-Wallet und automatisches Bitcoin-Aufrunden folgen nun Edelmetalle in der App: Gold, aber ebenso Silber, Palladium und Platin – jeweils ab einem Euro.

Deblock macht Edelmetalle zu einer Anlageklasse wie jede andere

Das Start-up ist nicht der erste Anbieter, der den anteiligen Erwerb physischer Metalle per App ermöglicht; spezialisierte Plattformen wie Bitpanda oder VeraCash bieten dies bereits an. Der Unterschied liegt an anderer Stelle: Deblock ist aktuell das erste europäische Girokonto, das Gold, Silber, Platin und Palladium gemeinsam mit Euro, Kryptowährungen und 4 % an einem Ort bündelt.

Die Fintech beschränkt die Funktion dabei nicht auf wenige erfahrene oder vermögende Anleger. Käufe sind bereits ab einem Euro möglich. Diese niedrige Einstiegssumme erlaubt es Neugierigen, Edelmetalle kennenzulernen, und versierten Nutzern zugleich, Metalle zu erwerben, ohne mehrere Plattformen nutzen zu müssen.

Edelmetalle kaufen statt auf ETFs und Derivate zu setzen

Gerade diesen Aspekt hebt Deblock hervor: Der Kauf eines Gold-ETF bedeutet nicht zwingend, tatsächlich Gold zu besitzen, während CFDs in erster Linie der Spekulation auf Marktbewegungen dienen. Hier erwirbt jeder investierte Euro einen realen Anteil an physischem Metall, das zertifiziert, zugeteilt und in gesicherten Tresoren in der Schweiz gelagert wird. Das gekaufte Metall ist seinem Eigentümer somit eindeutig zugeordnet und wird nicht mit einem Gemeinschaftsbestand vermischt.

In vielen Fällen bedeutet eine Anlage in Gold oder Silber vor allem, auf Kursbewegungen zu setzen, ohne jemals auch nur ein Gramm des Metalls zu besitzen. Deblock verweist außerdem auf den Wegfall von Verwahrgebühren – ein relevantes Argument in einem Bereich, in dem die Lagerung schnell zusätzliche Kosten verursachen kann.

Gold ab einem Euro und ohne Verwahrgebühren

Bei den Transaktionskosten nennt Deblock Gebühren von bis zu lediglich 0,49 %. Damit sollen sie kleine Anlagebeträge nicht zu schnell schmälern.

Käufe lassen sich sowohl in Euro als auch in USDC tätigen, dem an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin. Der gesamte Vorgang erfolgt unmittelbar in der App. Weder ein weiteres Konto noch zusätzliche Schritte sind erforderlich: Über den Bereich „Investieren“ erhalten Nutzer Zugriff auf die angebotenen Metalle.

Die Funktion ist inzwischen in allen Ländern verfügbar, in denen Deblock vertreten ist. Nutzer können Gold, Silber, Platin oder Palladium folglich kaufen, ohne ihr Girokonto zu verlassen. Indem Deblock diese Anlagewerte in eine Oberfläche integriert, die bereits für Zahlungen und Kryptowährungen genutzt wird, entfallen viele der Schritte, die traditionell mit dem Erwerb von Edelmetallen verbunden sind.

Damit unterstreicht die französische Fintech erneut ihre hybride Positionierung, die die Merkmale einer Neobank, der klassischen Finanzwelt und digitaler Vermögenswerte in einer einzigen App vereint.

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