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Arouca investiert 9,5 Millionen Euro in die Erweiterung der Schule Escariz

Jugendliche sitzen im Freien, betrachten einen Architekturplan, umgeben von großen Steinen und Baukran im Hintergrund.

Die Gemeinde Arouca hat gestern ein Projekt zur Sanierung und Erweiterung der Grund- und Sekundarschule Escariz vorgestellt, für das 9,5 Millionen Euro veranschlagt sind. Die Schule mit 400 Schülerinnen und Schülern erhält zusätzlich 2846 Quadratmeter Unterrichtsfläche.

Erweiterung der Grund- und Sekundarschule Escariz

Eine Besonderheit des Schulgeländes ist die dort befindliche Mamoa da Urreira, ein megalithisches Grabmonument. Das Vorhaben der Gemeinde sieht einen gestalteten Bereich vor, der Geschichtsunterricht im Freien ermöglichen soll. „Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler das archäologische Erbe der Gemeinde nutzen und unmittelbar daran lernen“, betont Bürgermeisterin Margarida Belém laut Lusa.

Die 2021 eröffnete Schule war ursprünglich ausschließlich für die Jahrgangsstufen 5 und 6 geplant. Inzwischen reicht ihr Angebot im Rahmen eines verbundenen Bildungsgangs bis zur 12. Klasse.

Nach Abschluss der Arbeiten, die derzeit auf 23 Monate angesetzt sind, wird die Schule eine Gesamtfläche von nahezu 16.000 m² haben. Sie wird hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen aus den Aroucaer Gemeinden Escariz, Mansores, Fermedo, São Miguel do Mato und Chave besucht, nimmt aber auch Schülerinnen und Schüler aus angrenzenden Orten der Landkreise Santa Maria da Feira und Oliveira de Azeméis auf.

Neue Unterrichts- und Gemeinschaftsbereiche

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen ein neues Gebäude mit Klassenräumen sowie ein weiteres Gebäude für multifunktionale Zwecke. Vorgesehen sind zudem ein größerer Eingangsbereich mit großzügiger Überdachung und die Sanierung „aller bestehenden Gebäude“. Dadurch sollen unter anderem ein Trakt für spezialisierte Bildungsangebote wie Musikunterricht sowie ein Raum für multisensorische Therapien entstehen.

Darüber hinaus umfasst das Bauvorhaben modernisierte naturwissenschaftliche Labore, neue Räume für den Technikunterricht und eine Erweiterung der Mensa. Dabei werden auch Küchengeräte und die technische Infrastruktur der Küche ersetzt.

Margarida Belém erklärt, dass „alle Baukörper im Inneren miteinander verbunden sein werden“. Im Außenbereich soll „ein großzügiger Platz“ entstehen, ergänzt durch eine begrünte Front mit verschiedenen Aufenthaltszonen.

Komfort, Kapazität und ökologische Nachhaltigkeit

Wie die Bürgermeisterin hervorhebt, geht die geplante Maßnahme an der Grund- und Sekundarschule Escariz über eine Vergrößerung der bebauten Fläche hinaus. Im Mittelpunkt steht vor allem „die umfassende Aufwertung dieser Bildungseinrichtung durch bessere Bedingungen bei Komfort, Barrierefreiheit, Sicherheit und Energieeffizienz“ sowie die Ausstattung der Schule mit den notwendigen Kapazitäten, „um auf das anhaltende Wachstum der Schülerzahl zu reagieren“.

„Diese Investition steht für ein Bekenntnis zu territorialer Gleichbehandlung und zur Deckung des Bedarfs eines Bereichs der Gemeinde, der eine starke demografische Dynamik aufweist und durch diese Maßnahme noch weiter gestärkt wird“, erklärte Margarida Belém, Bürgermeisterin von Arouca, gegenüber Lusa.

Die sozialistische Bürgermeisterin bezeichnet das Projekt als einen der letzten Schritte bei der umfassenden Modernisierung des kommunalen Schulnetzes. Bildung sei für ihre Verwaltung eine „strategische Priorität“. Bei diesem Einsatz für bessere Arbeits- und Lernbedingungen der örtlichen Bildungsgemeinschaft seien zugleich „Grundsätze der ökologischen Nachhaltigkeit“ berücksichtigt worden.

Konkret für die Schule in Escariz habe die architektonische Planung deshalb „eine sorgfältige Auswahl recycelter, recycelbarer und umweltverträglicher Materialien“ umfasst. Margarida Belém möchte damit „den Verbrauch natürlicher Ressourcen senken, die Abfallentstehung minimieren und den ökologischen Fußabdruck verringern, der mit dem Bau und der Instandhaltung des Gebäudes verbunden ist“.

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