Unter den Einrichtungstrends für 2026 nimmt das Badezimmer eine besondere Rolle ein. Der Raum wird nicht länger ausschliesslich funktional betrachtet, sondern als Bereich für Wohlbefinden, in dem optischer Komfort, Alltagstauglichkeit und Spa-Atmosphäre zusammenkommen. Besonders prägend ist dabei der Abschied von traditionellen Duschabtrennungen: Gefragt sind leichtere, offenere Lösungen, die sich harmonisch in den Raum einfügen.
Was bedeutet der Abschied von traditionellen Duschabtrennungen im Jahr 2026?
Der Abschied von traditionellen Duschabtrennungen steht für den Austausch schwer wirkender Standardkonstruktionen durch klarere und zurückhaltendere Varianten. Offene Duschen, oft als durchgängiger Duschbereich bezeichnet, werden beliebter, weil sie ohne Türen auskommen und trotz gleicher Fläche optisch weniger Raum einnehmen.
Ebenfalls im Trend liegen feste Glasscheiben, meist ohne sichtbare Rahmen. Sie halten Spritzwasser teilweise zurück, ohne den Lichteinfall zu beeinträchtigen. Wer sich mehr Sichtschutz wünscht, kann strukturiertes oder satiniertes Glas wählen: Es wirkt weiterhin leicht, ohne die geschlossene Optik früherer Komplettabtrennungen wieder aufzugreifen.
Wie bleibt das Badezimmer ohne Duschabtrennung funktional?
Der Wechsel zu einem offener gestalteten Badezimmer braucht eine sorgfältige Planung, damit der Raum im Alltag praktisch und sicher bleibt. Entscheidend ist der Wasserablauf, der ein ausreichend geneigtes Gefälle im Boden und korrekt platzierte Abläufe voraussetzt – insbesondere bei älteren Renovierungsobjekten.
Auch rutschhemmende Oberflächen und eine leistungsfähige Belüftung sind unverzichtbar, um Sturzgefahren sowie Feuchtigkeitsschäden zu verringern. Bei der Planung des neuen Grundrisses sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Das Gefälle des Bodens im Duschbereich prüfen.
- Einen gut platzierten Linien- oder Punktablauf wählen.
- Rutschhemmende Bodenmaterialien verwenden.
- Für eine wirksame natürliche oder mechanische Lüftung sorgen.
- Entscheiden, ob eine feste Glasscheibe vorgesehen ist, und ihre passende Grösse festlegen.
Welche Trends begleiten den Abschied von traditionellen Duschabtrennungen?
Der Abschied von traditionellen Duschabtrennungen geht mit neuen Vorlieben bei Wand- und Bodenbelägen, Farben sowie Oberflächen einher. Durchgehende Materialien wie Sichtbeton, Naturstein und grossformatiges Feinsteinzeug verringern die Zahl der Fugen, lassen den Raum grosszügiger erscheinen und erleichtern die Reinigung.
Bei den Farben entfernt sich das Badezimmer vom kühlen Weiss und setzt verstärkt auf neutrale sowie erdige Nuancen. Beige, Sand, sanftes Terrakotta, Olivgrün und Steingrau stehen dabei im Vordergrund. Indirektes Licht, eingelassene Lichtbänder und Leuchten mit wärmerer Lichttemperatur schaffen eine behagliche, entspannte Stimmung.
Wie wird das Badezimmer zum täglichen Wohlfühlort?
Mit der zunehmenden Verbreitung des Abschieds von traditionellen Duschabtrennungen wird das Badezimmer als Ort für eine Pause vom Alltag geplant. Regenduschen, grosszügige Waschtischflächen, Spiegel mit elektrischer Antibeschlagfunktion und dimmbares Licht tragen zu einem komfortableren und individuelleren Nutzungserlebnis bei.
Auch kleine Ausstattungsdetails verändern den Alltag spürbar: feuchtigkeitsverträgliche Pflanzen, Körbe aus Naturfasern, eingebaute Nischen und Duftkerzen unterstützen eine einladende Atmosphäre. Durch die stärkere Verbindung des Duschbereichs mit dem übrigen Raum und Materialien mit angenehmer Haptik wird das Badezimmer 2026 mehr als ein Ort für die schnelle Körperpflege – es erhält die Funktion eines privaten Rückzugsorts.
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