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Hyundai-Werke: Die moderne Automobilindustrie

Weißes Hyundai Elektroauto Modell 4.1 in modernem Labor mit zwei Roboterarmen.

Die Zeiten, in denen Automobile handwerklich gefertigt wurden, sind längst vorbei. Heute zählt die Automobilindustrie zu den fortschrittlichsten, wettbewerbsintensivsten und technologisch modernsten Branchen der Welt.

Moderne Automobilwerke gleichen lebendigen Organismen: Menschen und Maschinen arbeiten dort abgestimmt auf ein einziges Ziel hin – zuverlässige, robuste und sichere Fahrzeuge in kürzester Zeit und mit möglichst geringer Umweltbelastung herzustellen. Dieser Artikel führt durch einige Hyundai-Werke und zeigt, wie weit diese Entwicklung fortgeschritten ist.

Die Entwicklung der Automobilindustrie

Obwohl Europa als anspruchsvollster Markt der Welt gilt, entstanden die ersten Innovationen, welche die Automobilindustrie grundlegend veränderten, in den USA der 1920er-Jahre.

Gemeint sind Verfahren der Serienfertigung und standardisierte Abläufe an den Montagelinien – Produktionsmethoden, die das Auto für breite Bevölkerungsschichten zugänglich machten.

Hyundai hat mehr als 200 Millionen Euro in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für den europäischen Markt in Rüsselsheim, Deutschland, investiert.

Seitdem hat sich die Entwicklung ununterbrochen fortgesetzt. In den 1960er-Jahren hielten die ersten Roboter Einzug in die Produktionslinien; Anfang der 1980er-Jahre kamen die ersten automatisierten Verfahren hinzu.

Das oben abgebildete Unimate-System, ein Roboter zum Bewegen von Metallplatten, veranschaulicht deutlich, wie stark sich die Automobilindustrie in den vergangenen 50 Jahren verändert hat.

Heute sieht die Realität völlig anders aus …

Mehrere hundert Roboter erledigen präzise Arbeiten, die für Menschen potenziell gefährlich sind – insbesondere das Schweißen von Karosserieblechen. Lasersysteme sorgen dabei dafür, dass die Schweißnähte auf den Millimeter genau gesetzt werden.

Ein Teil der Maschinen und Automatisierungslösungen in den Hyundai-Werken wird intern entwickeltHyundai produziert, wie hier bereits zu sehen war, nicht nur Automobile.

Spitzentechnologie in modernen Hyundai-Werken

Bei modernster Technologie gehört das Hyundai-Werk im tschechischen Nošovice zu den fortschrittlichsten Anlagen Europas. Zugleich war es das erste Werk der Marke auf dem Kontinent. Die 2008 eröffnete HMMC produziert heute mehr als 350.000 Automobile jährlich.

Jede Minute verlässt ein montiertes, geprüftes und verkaufsfertiges Fahrzeug das Werk. Sieh dir das Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=8yk0dHlyCDY

Zu den in der HMMC (Hyundai Motor Manufacturing Czech Company) gefertigten Modellen zählen der i20, i30 und Hyundai Tucson.

Alle diese Modelle wurden speziell für den europäischen Markt im Hyundai Technologiezentrum in Rüsselsheim, Deutschland, entwickelt. In dieses Zentrum flossen 200 Millionen Euro an Investitionen.

Dieses Zentrum, die HMMC und das Testzentrum am Nürburgring unterstreichen das Engagement der Marke für den europäischen Markt. Bis 2021 will Hyundai die asiatische Marke Nr. 1 in Europa sein.

Das größte Automobilwerk der Welt gehört Hyundai. In Ulsan werden täglich mehr als 3.800 Automobile produziert.

Roboter der Generation 4.0

Um diese Stückzahlen zu erreichen, setzt die HMMC mehr als 500 hochmoderne Roboter ein und fertigt im Durchschnitt 1.500 Fahrzeuge pro Tag.

Hyundai versteht seine Werke als Orte, an denen Menschen und Roboter harmonisch zusammenarbeiten sollen. So verbindet sich die Präzision und Genauigkeit automatisierter Prozesse mit der Aufmerksamkeit und dem Feingefühl des Menschen.

Eine perfekte Symbiose bei der Herstellung einer der faszinierendsten Maschinen der Welt: des Automobils.

So nutzt etwa der Pressbereich ein automatisches System zum Beschicken mit Blechteilen, während mehr als 300 Roboter im Schweißbereich verschiedene Karosserieteile miteinander verbinden. Diese Aufteilung der Aufgaben stellt sicher, dass die Produktionslinie niemals stillsteht.

Darüber hinaus ermöglichen zwei außergewöhnlich leistungsstarke Schweißmaschinen, die „Main Bucks“, den gleichzeitigen Bau von bis zu acht unterschiedlichen Karosserien auf einer einzigen Produktionslinie.

Präzision bei der Fertigung

Sämtliche Modelle, die die HMMC verlassen, durchlaufen entlang der gesamten Produktionskette mehrere umfangreiche Testreihen.

Den Abschluss bildet ein Endtest, bei dem reale Einsatzbedingungen nachgestellt werden. Er findet auf einer eigens dafür außerhalb des Werks errichteten Teststrecke statt.

https://youtu.be/8yk0dHlyCDY?t=2m32s

Bremsen, Motor, Fahrwerk und elektrische Systeme: All diese Bereiche werden geprüft, um während der gesamten Nutzungsdauer des Fahrzeugs ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Dank dieses Engagements über alle Lebenszyklen eines Automobils hinweg – Entwicklung, Produktion und Kundendienst – kann die Marke ihren Kundinnen und Kunden ein wichtiges Versprechen geben: 5 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung für alle Modelle.

Das größte Werk der Welt

Anders als die meisten Hyundai-Modelle wird der IONIQ (EV, Plug-in und Hybrid) nicht in Europa produziert. Seine Fertigung erfolgt im Hyundai-Werk in Ulsan in Südkorea. Diese Anlage ist das größte Automobilwerk der Welt; dort wird Hyundai zudem den brandneuen Hyundai Kauai bauen.

Das Werk in Ulsan erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 5 Millionen Quadratmetern. In den fünf dort ansässigen Fabriken werden täglich über 3.600 Automobile hergestellt.

WUSSTEST DU SCHON? Die Batterien des IONIQ EV verfügen über etwa 2.800-mal mehr Kapazität als ein Handy-Akku.

Beim IONIQ Electric können in der Produktionsphase mehr als 232 Roboter erforderlich sein. Dieses 3D-Video zeigt den gesamten Herstellungsprozess – vom geschmolzenen Metall bis zur Endkontrolle:

Zu den einzelnen Schritten gehören die Stahlherstellung bzw. das Walzen, das Stanzen, Schweißen, Lackieren, Montieren und die Inspektion.

Wir hoffen, dir hat diese Reise durch die moderne Automobilindustrie und die Hyundai-Welt gefallen.

https://www.youtube.com/watch?v=iQceG53s0yU

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